LTE-Funktechnologie für erhöhte Verkehrssicherheit im Gespräch
Bei immer größer werdendem Verkehrsaufkommen auf Deutschlands Straßen haben diverse elektronische Helfer wie Einparkhilfen, Navigationssysteme und dergleichen mehr mittlerweile einen festen Platz in der Forschung und Entwicklung. Das erhöhte Aufkommen im Straßenverkehr bringt aber auch eine Schattenseite mit sich – zahlreiche Unfälle mit Verletzten und leider auch Toten.
LTE soll den Straßenverkehr sicherer machen
Mit der Entwicklung neuester Technologien wurde bereits viel getan, um das Fahren komfortabler und sicherer zu gestalten. Moderne Navigationssysteme können mittlerweile genutzt werden, um sich durch das immer wieder herrschende Verkehrschaos zu wühlen. Mit der neuen Funktechnologie LTE könnte es möglich werden, nicht mehr nur Routen zu berechnen und diese zielsicher abfahren zu können, sondern auch beinahe in Echtzeit auf aktuelle Geschehnisse im Straßenverkehr einzugehen. LTE (Long Term Evolution) ist die neueste Mobilfunktechnologie, die auch als 4G (4. Generation) bezeichnet wird. Sie ermöglicht extrem schnelle Datenübertragung auf Basis des Mobilfunks und lässt dementsprechend auch völlig neue Optionen zu, wie man diese schnellen Übertragungsraten nutzen kann. Auch die Nutzung innerhalb moderner Navigationssysteme rücken durch LTE in den Fokus der technischen Forschung.
LTE im Straßenverkehr – Nutzungsmöglichkeiten
Große Mobilfunkanbieter wie Vodafone und das Straßenverkehrsamt prüfen, welche Möglichkeiten die neue Funktechnologie LTE in Bezug auf die Sicherheit im Straßenverkehr bietet. Aufgrund der extrem schnellen Übertragungsrate können prinzipiell veränderte Verkehrssituationen in weniger als 100 Millisekunden an mit entsprechender Technik ausgestattete Navigationssysteme übermittelt werden. Ebenso ermöglicht werden verschiedene Nutzungsdienste, die parallel miteinander funktionieren. Eine naheliegende Möglichkeit wäre es, Wanderbaustellen sowohl innerstädtisch als auch außerhalb geschlossener Ortschaften in Echtzeit an alle Verkehrsteilnehmer mit modernem Navigationsgerät mitzuteilen. Diese können dann in die aktuelle Routenplanung übernommen und sofort umgangen werden. Mit Blick in diese Richtung wäre es möglich, eine Vielzahl von Staus überhaupt nicht entstehen zu lassen, wenn genügend Navigationsgeräte mit LTE-Technologie in Umlauf sind. Weniger Staus bedeuten zeitgleich auch eine signifikant verringerte potenzielle Unfallgefahr für die Verkehrsteilnehmer. Auch die Industrie bzw. der Trucker-Verkehr auf deutschen Autobahnen könnte damit besser & sicherer werden.
Intelligente Vernetzung im Straßenverkehr
Über eine Vernetzung aller mit LTE-Technologie ausgerüsteter Navigationssysteme wäre eine weitere Option, um schnell auf aktuelle Verkehrslagen reagieren zu können. In Verbindung mit GPS wären Navigationsgeräte mit LTE-Funktechnologie in der Lage, untereinander zu kommunizieren und beispielsweise Staus mitzuteilen. Auf der Basis dieser Informationen wären große Staus künftig die große Ausnahme, da alle Navigationssysteme auf die aktuell vorherrschende Verkehrssituation in Echtzeit reagieren könnten.
Die Kosten der LTE-Nutzung im Straßenverkehr
In welchem Umfang sich die Kosten für die Nutzung der LTE-Funktechnologie in Verbindung mit Navigationssystemen bewegen würden, kann aktuell noch niemand abschätzen. Es ist denkbar, dass verschiedenste Tarife, speziell abgestimmt auf die Nutzung in Navigationsgeräten, entstehen werden. Fakt ist, dass die darauf abzielenden Tarife mit größerer Verbreitung preislich allmählich nach unten korrigiert werden, um eine breite Massennutzung zu ermöglichen.
