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TomTom Via 120

TomTom Via 120

Vorteile
  • 1 Jahr HD Traffic und LIVE Services zum Nulltarif
  • Top-Ausstattung: Bluetooth, Freisprech, Fahrspurassistent etc.
  • IQ-Routes-Technologie
  • Saugnapfhalterung nicht gut für Fahrrad geeignet
  • Live-Service nach einem Jahr kostenpflichtig
Nachteile

Die "TomTom Via 120" Baureihe gehört zu den Navigationssystemen der Mittelklasse für das Auto oder das Fahrrad. Es ist aber auch für den Fußgänger geeignet. Die "Via" Modelle haben 2010 die "XL" Baureihe von TomTom abgelöst. Es gibt die Navis in zwei verschiedenen Größen. Das Kleinere hat ein 4,3-Zoll-Display und hat nur Kartenmaterial von Mitteleuropa gespeichert. Das Größere bietet Karten für alle europäischen Länder und hat ein 5,0-Zoll-Display.

Außerdem gibt es die "TomTom Via 120" Navis als Ausführung "Traffic" und als "Live". Der Unterschied zwischen beiden ist, dass die "Live" Modelle über ein GPRS-Datenmodul verfügen, das eben live die aktuellsten Staumeldungen anzeigen kann, während die "Traffic" Modelle im Vergleich nur über TMC-Verkehrsinformationen verfügen. Grundsätzlich haben alle Modelle die gleiche Grundausstattung. Das "Live" Modell bietet aber eben für den Preis des "TomTom Via 120 Traffic" viel bessere Verkehrsinformationen, weil sie live sind, wie der Name eben schon andeutet.

Das Kartenmaterial der "TomTom Via 120 Traffic" Reihe besteht einmal aus neunzehn Karten, die Zentraleuropa abdecken, und einmal aus fünfundvierzig Karten, die Europa komplett abdecken. Ähnlich ist es bei den "Live" Modellen. Die Navigationssysteme der "TomTom Via 120" Baureihe haben eine am Gerät befestige Halterung, was sie von den meisten anderen Navis unterscheidet. So kann man den Apparat einfach mit dem integrierten Saugnapf entweder an der Frontscheibe oder auch am Armaturenbrett befestigen. Mithilfe eines Kugelgelenks kann man das Display gut ins Blickfeld rücken. Dreht man das Gerät, dreht sich auch automatisch das Display mit. Gut ist die Saugnapflösung auch, wenn man das Navigationssystem aus dem Auto wieder entfernen möchte. Nur ein Handgriff löst es von seinem Platz und es kann sofort mitgenommen werden.

Die Sprachsteuerung funktioniert tadellos und einfach. So kann man dem Navi während der Fahrt ein neues Ziel eingeben, ohne die Hand vom Lenkrad nehmen zu müssen oder auch den Blick von der Straße abwenden. Über diese Freisprecheinrichtung kann zudem auch telefoniert werden via Bluetooth-Verbindung mit dem Handy.
Neben dem Routenplaner haben die "TomTom Via 120" auch einen Fahrspur- und einen Geschwindigkeitsassistenten. Die Routenberechnung ist vergleichsweise sehr schnell. Auch der Touchscreen funktioniert problemlos über nur leichte Berührungen aufgrund der sensiblen Oberfläche. Das macht die Bedienung sehr leicht und man braucht nicht lange, um sich durch das Menü zu tippen. Hochauflösende Karten erleichtern zudem die Orientierung. Mit nur einem Blick kann man viel mehr Details erkennen.

Die IQ-Routes-Technologie von TomTom berücksichtigt hohes Verkehrsaufkommen und plant Alternativ-Routen sekundenschnell. Das macht auch einen Umweg aufgrund von Verkehrsbehinderungen weniger schlimm, weil das "TomTom Via 120" sofort eine Umgehung parat hat. Die IQ-Routes-Technologie kann aber noch mehr. Sie gibt die schnellste Route an, je nach Tageszeit und Verkehrsaufkommen, denn nicht immer ist die bisher schnellste Route auch die zu jeder Tageszeit schnellste Route, da gerade Feierabendverkehr manchmal sehr bremsen kann.
Hervorzuheben beim "TomTom Via 120 Live" Modell sind natürlich die aktuellen Meldungen über Verkehrsaufkommen und Staus. Auch die IQ-Routes-Technologie der Navis erweist sich als sehr praktisch. Außerdem ist die Freisprecheinrichtung mehr als nur überdurchschnittlich gut. 

Etwas zu bemängeln ist der integrierte Saugnapf, der die Halterung ersetzen soll. Das funktioniert zwar im Auto durchaus gut, auf dem Fahrrad dagegen bringt diese Art Befestigungsmöglichkeit nicht sehr viel. Und als Fußgängernavi ist es am Ende gerade deshalb zu sperrig. Auch fällt bei den Live-Modellen auf, dass diese aktuellen Meldungen nur im ersten Jahr kostenlos sind. Möchte man diesen Vorteil auch in Zukunft nutzen, muss für den Dienst bezahlt werden. Außerdem sind die aufgespielten Karten bereits etwas veraltet. Dennoch hat das "TomTom Via 120" alles, was ein Navigationsgerät der Mittelklasse bieten muss und auch soll.


Technische Daten
Größe
B 119 mm x H 84 mm x T 20 mm
Gewicht
191 g
Display
4,3 Zoll oder 5 Zoll
Speicher
4 GB
Fahrspurassistent
Ja
Freisprechfunktion
Bluetooth
Länderauswahl
45 europäische Länder
Anschlüsse
USB 2.0
Live Dienst
1 Jahr kostenlos
Preis
177,89€
Fazit
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Ausstattung
  • Handhabung
  • Bewertung insgesamt

Kommentare

04.05.2014
*

Diesen Test kann ja wohl nur jemand geschrieben haben, der mit dem TomTom Via nicht mal wirklich unterwegs war.
Wie z.B. die Sprachsteuerung angeblich funktionieren soll, ohne dass man die Hände vom Steuer nimmt, das soll mir der Tester mal zeigen.
Handygespräche über die Freisprecheinrichtung sind vom Gegenüber kaum zu verstehen, so schlecht ist die Qualität des eingebauten Mikrofons.
Ein Erlebnis ist es, im fremdsprachigen Ausland Straßen- und Ortsnamen vorgelesen zu bekommen. Nein, zum Lachen ist das nicht mehr. Eher gefährlich.
Szenenwechsel: Gerade warte ich seit inzwischen über einer Stunde darauf, dass ein simpler Kartenaustausch über die Bühne geht - eine Schnecke ist dagegen ein Sprinter. Man sollte Onlinedienste halt nur anbieten, wenn die eigenen Server auch über die nötige Kapazität verfügen.
Fazit alles in allem: Käse aus Holland. Und mit Sicherheit das letzte TomTom, das ich gekauft habe. Das allerletzte. skipper

12.09.2011
*

Nutze davor ein Gerät von Garmin, welches neu die Hälfte kostete - es war billig aber besser!
Das TomTom schickt einen in Steinbrüche, über gesperrte Straßen und will auf der Autobahn wenden, weil vermutlich die hochqualifizierten Programmierer bei Ihrer Arbeit verbotene Substanzen konsumiert haben!
Bei einer Straßensperre versucht es einen - auf eigenen Orientierungssinn und die Fähigkeit Karten zu lesen verlassen, noch ca 25Km später zum Wenden zu bringen um auf die ursprüngliche (gesperrte) Route zurück zu führen.
Ansagen zum Abbiegen sind uneindeutig und des öfteren ohne Blick aufs Display nicht zu verstehen, obgleich sie zu spät kommen!
Allerdings trällert es illuster, daß man geradeaus fahren soll, oder sich links halten, wenn ein unbedeutender Feldweg nur irgendwie rechts angedeutet sein könnte...
Wollte es am liebsten den Menschen von TomTom schicken (um die Ohren schlagen) damit die sich um die Entsorgung des Schrotts kümmern aber weder in der 2! Seitigen Bedienungsanleitung noch im Netz ließ sich ne Adresse finden.
Achso, die Halterung mag für Asiatische Kindehände was sein, aber europäische Nutzer werden viel Freude an dem filigranen Ding haben.

Hab das Gerät gesachenkt bekommen u "musste" es nutzen - mitlerweile hab ichs aufm Trödel für n 30er verkauft und bin so froh!!!
Durch ein Gerät von Medion ersetzt und zufrieden.

Weiterhin ist anzumerken, daß man, merkwürdigerweise mit Ortskenntnis, auf diversen Strecken von 50 - 60 km durchaus bis zu 10km bei gleicher Zeit sparen kann wenn man sich nicht an die Ansagen hält...Dafür brauch ich kein Navi sondern die gute alte KArte und Menschenverstand!

Man verzeihe mir die Aussage, aber ..: der Einäugige ist der König unter den Blinden, aber wenn er taub und dafür redselig wäre könnte er das TomTom ersetzen ...
Wenn ich n nichtstaugenden Beifahrer haben will, nehm ich zukünftig Anhalter mit!

Lasst die Finger von dem Teil, außer Ihr wollt jemand ärgern - dann verschenkt es! gerbil