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Falk M4 3rd Edition

Falk M4 3rd Edition

Vorteile
  • Schnelle Einsatzbereitschaft mit gutem GPS-Empfang
  • Viele nützliche POI’s mit standortbezogener Anzeige
  • Klare Navigationshinweise
  • TMC mit mittlerem Empfang, TMC Pro nicht verfügbar
  • Ansagenklang fehlt etwas der Bass
  • Mitlernende Software funktioniert nicht bei Kartenmaterial
Nachteile

 


Das Falk M4 3rd Edition ist ein weiteres Einsteigergerät aus dem Hause Falk, was sich der umfangreichen Überarbeitung unterziehen musste. Das Hauptaugenmerk solcher einfachen Navigationsgeräte liegt in einer guten Bedienbarkeit und dem damit verbundenen Anwendungskomfort. Die Eingabe der Adresse erfolgt schnell und einfach, das umständliche Berechnen nach jedem Buchstaben entfällt bei diesem Navigationsgerät. Ist es in Reichweite montiert, kann man sogar während einem Stopp an der Ampel gewisse Einstellungen vornehmen oder die Route ändern.

Nach Berechnung der Route mit der voreingestellten Option, im Test war dies die Option „Schnelle Route“, kann man sich noch weitere Routen mit unterschiedlichen Profilen berechnen lassen. Dies hat den Vorteil, dass man so auf einen Blick sehen kann, ob die Option „Kurze Route“ tatsächlich kürzer ist oder ob man mit der schnellen Route einen Umweg in Kauf nehmen muss. Auf dem Testparcours machte die Option „Kurze Route“ eine Verlängerung der Fahrtstrecke um zwei Minuten und eine gleichzeitige Verkürzung um zehn Kilometer aus. Logisch welche Route man sich nun vornimmt.

Lobenswert ist die Liste der POI’s, Point of Interest’s, neben Restaurants, Toiletten, Tankstellen, Sehenswürdigkeiten gibt es auch Informationen über Polizeidienststellen sowie ärztliche Notdienste. Auch das Anzeigen von Parkplätzen und Lehreinrichtungen ist sinnvoll. Einziges Fragezeichen warf die Tatsache auf, warum Schnellrestaurants unter Fast Food auftauchen. Im Test fragte man sich, warum man auf diese Aufspaltung Wert gelegt hat. Anfangs sucht man gewisse Ketten in Restaurants, findet sie aber in der Fast Food Liste. Restaurants die man beim Fast Food vermuten würde, finden sich wiederum in der Rubrik Restaurant. Die POI’s lassen sich jederzeit abrufen und orientieren sich damit am Standort. Dies erspart oftmals einige unnütze Wege und kann sogar als Hilfe bei der Fußgängernavigation gesehen werden.

Das Display ist mit einer ausreichenden Schärfe versehen und überzeugt mit einer guten Beleuchtungscharakteristik. Die Einstellung der angezeigten Informationen wie Zielentfernung und Ankunftszeit kann eingestellt werden. Die Sprachausgabe könnte sich angenehmer anhören, zu verstehen ist sie klar und deutlich. Mit etwas gedämpfter Lautstärke verschwindet auch der Eindruck des leicht basslosen Klangs. Sehr vorteilhaft ist auch die Ansage von Straßennamen und Richtungswegweisern. Auch bei der Autobahnabfahrt überzeugt die Navigation mit einer Verdeutlichung der Abfahrtsrichtung. Verkehrsmeldungen über das Basisverfahren TMC werden ebenfalls nicht nur angezeigt, sondern auch vorgesprochen.

In unserem Test war ein etwas veraltetes Kartenmaterial dem Gerät beigelegt. Allerdings konnte das überarbeitete Material schnell und einfach heruntergeladen werden. Auf dem Testparcours und einem weiteren Ferneinsatz war das Gerät mit sämtlichen Verkehrsverläufen vertraut. Durch die mitlernende Kartengestaltung wird der Navigationsvorschlag immer präziser und sinnvoller. Unnütze Strecken finden in der Berechnung kaum statt. Die mitlernende Funktion schützt einen jedoch nicht davor, dass das Material nicht mehr gewechselt oder aktualisiert werden muss. Dies drückt Falk etwas missverständlich aus und schürt so den Eindruck, dass die Software veränderte Straßenverläufe automatisch erkennt sowie einarbeitet. Die mitgelieferte Wurfantenne für TMC sorgt für einen dynamischen Routenablauf, leider ist der Empfang nicht immer optimal. Wer Wert auf TMC legt, sollte eine noch stärkere Antenne in Erwägung ziehen.

Das benötigte GPS Signal wird vom Falk M4 3rd Edition Navigationsgerät schnell gefunden und hält diese Verbindung lange aufrecht. Bei Tunneldurchfahrten sorgt die Software dafür, dass weiter navigiert werden kann. Zwar ist dies nur eine theoretische Navigation ohne tatsächlicher Standortbestimmung, jedoch errechnet die Software an hand der Zeit und der zuvor gefahrenen Geschwindigkeit einen ungefähren Navigationswert aus. Dies hat im Test auch recht präzise funktioniert, der Fahrer kann sich jedoch nicht nur auf die Ansagen verlassen.


 


 


Technische Daten
Größe
B 95 mm x H 76 mm x T 16 mm
Gewicht
130g
Speicher
1 GB
Display
8,9 cm Diagonale
Fahrspurassistent
Ja
Reisprechfunktion
Nein
Länderauswahl
Deutschland,Schweiz und Österreich vorinstalliert
Anschlüsse
USB 2.0
Material
-
Preis
105€
Fazit
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Ausstattung
  • Handhabung
  • Bewertung insgesamt